Drethem, Hitzacker, am 15.10.2010


VerlaufsskizzeOpenStreetMap bietet freies Kartenmaterial

Ich beginne die Wanderung der heutigen Etappe des Wendlandwegs mit der Markierung Richtungsdreieck in Drethem auf der Straße An der Elbe bei der Kirche. Ich folge der erst steigenden, dann fallenden Straße.
 
2010/Oktober/15_0001.jpgSchönes altes Bauernhaus in Drethem, An der Elbe Nr. 7

Wo der Asphalt aufgehört hat, finde ich die Markierung und auch die Ausschilderung Kniepenberg 0,9 km, die mich nach rechts auf einem Grasweg zwischen Elbniederung und den Grundstücken entlang führen. Der Weg ist teilweise noch einige Zentimeter überschwemmt, denn die Elbe führt mal wieder Hochwasser, das aber schon zurück geht. Vor einigen Tagen wäre hier noch kein Durchkommen gewesen. Nach etwa 200 Metern gabelt sich der Weg, die Markierung zeigt hier in die rechte Möglichkeit, so dass ich hier aufwärts geleitet werde. Nach wenigen Metern wird der Grasweg zum breiteren Fußpfad und führt im Wald recht steil aufwärts. Nach Erreichen der Höhe führt der Pfad dann im Ab und Auf am Rand des Steilabfalls zur Elbniederung durch den Wald, man kann hin und wieder einen Blick auf die im Moment wirklich breite Elbe werfen. Anschließend schwenkt der Pfad vom Steilabfall ab und führt, gut markiert, aufwärts zum Kniepenberg mit seinen Sitzbänken. Hier weist die Markierung nach links und führt direkt am (momentan gerade wieder im Bau befindlichen und deshalb gesperrtem) Aussichtsturm vorbei und biegt direkt hinter ihm rechts in den abwärts führenden Fußpfad ein. Nachdem der Pfad den Steilabfall nach rechts verlässt, steigt er wieder an, überwindet einen Höhe und senkt sich dann, um in Sichtweite einer Straße, auf einen breiten Weg zu mündet. Dieser Zufahrtsweg  zu einer Sand-/Kiesgrube wird geradeaus (Markierung) überquert und es geht am Rand der Sand-/Kiesgrube dann Richtung Elbe. Am Ende der Sand-/Kiesgrube zur Linken gabelt sich der Weg, ich halte mich rechts (Markierung) und wandere dann am Steilabfall wieder aufwärts.
Vor dem ersten Gebäude von Tiesmesland folge ich der Markierung (links an einem Strommast) auf dem Grasweg zwischen Steilabfall und Grundstückszaun, zuletzt über Stufen, abwärts. Hier mündet er auf einen (von links momentan aus dem Wasser auftauchenden) Grasweg, dem ich nach rechts folge, wobei ich mich zwischen den tiefer liegenden und noch überschwemmten Fahrspuren halte und so mit nur außen feuchten Schuhen davon komme. Bei einem einzeln stehenden Baum bei einem Wegedreieck weist die Markierung nach links. Da dieser linke Weg aber sichtbar überschwemmt ist gehe ich hier jedoch nach rechts. Der Weg legt sich nach 10 Metern eine Teerdecke zu und mündet in Tiesmesland auf eine Straße, die gerade einen Kurve macht. Dieser Straße folge ich nach links um sie dann jedoch schon wieder in ihrer Rechtskurve geradeaus in die Straße Schulweg zu verlassen (Markierung DVV). Ich folge dieser Straße, kann direkt hinter dem Ortsendeschild nach links auf den, die Straße begleitenden, Rad-/Fußweg ausweichen. Sie mündet in einen schräg verlaufende Straße, an dem der Rad-/Fußweg nach links weiter Richtung Tießau entlang führt. In Tießau legt sich die Straße den Namen Am Elbufer zu. Ich folge ihr bis zum Straßendreieck und biege hier dann rechts in die aufwärts führende Straße Tießauer Straße ein (nun auch wieder mit der Markierung Richtungsdreieck des Wendlandwegs). Ich passiere eine Bushaltestelle und biege erst links in den unbefestigten Weg mit dem Namen Im Nietzing ein (Markierung und Ausschilderung Osterberg 560 m). Beim letzen Haus weist die Markierung nach links, 50 Metern weiter an der Gabelung dann nach rechts und nach 5 Metern an der weiteren Gabelung wieder rechts und ich folge dem am Hang etwas weniger steil ansteigenden Weg. Wo dann die Markierung nicht sichtbar ist folge ich der Markierung E des Elb-Höhenwegs, der hier auf gleicher Route verläuft. Außerdem ist hier bei Gabelungen immer der aufwärts führende Zeig der richtige. Wo dann der Weg anfangen will sich wieder zu senken biege ich nach links ein und mache den Abstecher nach links zum 20 Meter entfernten Ausblick und zur Bank auf dem Osterberg.

2010/Oktober/15_0002.jpgBlick vom Osterberg bei Tießau auf die noch Hochwasser führende Elbe

Vom Aussichtspunkt zurück zum Weg halte ich mich dann links (Markierung) und folge dem Weg abwärts. An der nächsten Weggabelung (eine 3 fache Gabelung) weist die Markierung geradeaus und ich steige wieder an. Der schmale Weg wird zum Fußpfad und führt nach Überschreiten der Höhe als schmaler Weg wieder abwärts und mündet in einen Querweg. Hier weist die Markierung nach rechts, so folge ich dem breiten Weg etwa 80 Meter, bis das Richtungsdreieck nach links in einen ebenfalls abwärts führenden Waldweg einschwenkt. Nach gut 100 Metern halte ich mich an der Gabelung links (Markierung) und folge dem ansteigenden Weg auf die Höhe. Dann führt er im Ab und Auf weiter durch den Wald, mündet auf einen Weg, der gerade eine Kurve macht, so dass ich mit der Markierung geradeaus weiter gehen kann. Dieser Weg führt wieder abwärts und mündet, wenige Meter hinter einer Senke mit kleinem Graben, in einen Querweg, dem ich nach rechts (Markierung) aufwärts folge. Noch während des Anstiegs schlüpft die Markierung halblinks in einen schmaleren Weg, der nach wenigen Metern wieder abwärts führt. Bei einer Schutzhütte an einem Naturparkplatz mündet der Weg auf einen Asphaltweg, dem ich nach links (Markierung und Ausschilderung Hitzacker 3,4 km) die 30 Meter bis zur Autostraße folge und dann der Straße ebenfalls nach links (Richtung Tießau) etwa 20 Meter folge um sie dann nach rechts in einen unbefestigten Weg (Markierung) zu verlassen. Er führt dann im Wald bis kurz vor die Elbniederung. Hier weist die Markierung und die Ausschilderung Hitzacker 3,2 km nach rechts.
Nach Kurzem wird der Weg zum Fußpfad und erreicht schließlich eine (eigentlich) sandige Senke. Im Moment jedoch ist das eine wassergefüllte Senke. Zwar ist der überflutete Bereich nicht sehr breit (etwa 5-6 Meter), aber dann doch zu tief um ihn einfach zu durchwaten. Rechts und links des Pfades ist völlig unwegsames Gelände, auch (teilweise) überschwemmt. Also bleibt nichts anders übrig, als Schuhe und Socken auszuziehen, die Hosenbeine hoch zu streifen und dann das, doch etwas kalte, Wasser zu durchwaten.
(Würden hier einige größere Steine liegen, dann könnte man darüber diesen Bereich mit angezogenen Schuhen überqueren.)
Gut 100 Meter weiter macht der Fußpfad einen ansteigenden Rechts- Linksschwenk und führt dann gut markiert in der Nähe des Steilabfalls entlang. Zuletzt senkt sich der Pfad auf das schon riechbare Klärwerk hinab. (Bei noch höherem Hochwasser bliebe wohl nicht anders übrig, als von der Schutzhütte am Naturparkplatz bis zur Kläranlage auf der Straße zu gehen.)
Hier trifft er auf einen Querweg, dem ich nach rechts die 20 Meter bis zu dessen Einmündung in einen Querweg folge. Diesen überquere ich, 5 Meter nach rechts versetzt (Markierung), geradeaus in den, teilweise über Stufen, aufwärts führenden Fußpfad und erreiche schließlich eine Lichtung mit Schutzhütte zur Rechten. Von hier an führt der Pfad oberhalb des Steilabfalls sich senkend, zuletzt über Stufen, zu einem Querweg (15 Meter links steht eine Schutzhütte). Diesem folge ich nach rechts (Markierung und Ausschilderung Hitzacker 1,4 km) aufwärts etwa 200 Meter, dann weist die Markierung an einer Gabelung nach links und ich wandere nun in der Wolfsschlucht weiter aufwärts. Auf der Höhe ist die Markierung bei einem Wegedreieck leider etwas irreführend angebracht, sie scheint nach rechts zu weisen, bei genauerem Hinsehen jedoch stellt sich heraus dass sie geradeaus weiterführen will, denn nach etwa 20 Metern ist sie dann dort nochmals zu sehen, diesmal weist sie nach links, was aber auch nur die Bedeutung haben kann, dass sie eigentlich hätte geradeaus aufwärts zeigen sollen. Ich erreiche eine Wegkreuzung bei einer Bank, an der ich direkt rechts vorbei auf dem Fußpfad aufwärts steige (Markierung).
Auf der Höhe passiere ich den zur Rechten stehenden Aussichtsturm und halte mich an der Bank (Markierung und Ausschilderung Verdo 930 m) geradeaus. Der Weg führt in der Nähe des Steilabfalls entlang, dann schlüpft die Markierung nach 100 Metern halblinks in einen Fußpfad, der zu einem Aussichtspunkt auf die (momentan breite) Elbe hochführt und dann doch wieder auf den Weg mündet, der am Steilabfall entlang führt, zum Fußpfad wird und schließlich zu  einem Grundstück mit einem großen Gebäude führt.

2010/Oktober/15_0003.jpgBlick vom Wanderweg bei Hitzacker auf die Hochwasser führende Elbe

Hier links, nach 50 Metern führt der Weg nach rechts und mündet nach abermals 50 Metern in einen breiten Fußweg ein, dem ich nach links durch das kleine Wäldchen folge. Nach Passieren des Restaurants (bei dem der offizielle Wendlandweg endet) mündet der Fußweg auf die Straße Weinbergweg, der ich nach links, am Waldfrieden vorbei folge. Direkt in der Rechtskurve der Autostraße biege ich links ab und steige auf dem Fußweg, kurz über Stufen, aufwärts auf den Weinberg.     

2010/Oktober/15_0004.jpgBlick vom Weinberg in Hitzacker auf die Hochwasser führende und deshalb etwas breitere Elbe

Über die Stufen des Fußpfades steige ich danach ab und treffe nahe der ehemaligen Riesenkastanie wieder auf den Weinbergweg, dem ich abwärts etwa 150 Meter folge, um ihn dann nach links in einen über Stufen abwärts führenden Fußweg zu verlassen. 

2010/Oktober/15_0005.jpgBlick vom Weinberg über den Inselbereich von Hitzacker

Geradeaus überquere ich die kleine Jeetzeluferstraße und überquere dann auf dem Hiddo-Steg die Jeetzel. Anschließend wird wieder eine kleine Jeetzeluferstraße geradeaus überquert, ich gehe durch den Fischergang, bei dessen Ende ich eine Straße geradeaus in die Straße Zollstraße überquere. Am Ende des Museums zur Linken mündet diese in die Hauptstraße, der ich nach rechts zur Platz Am Markt folge, wo ich bei der Touristeninformation diese Wanderung beende.

HöhendiagrammHier gelangen Sie zu der GPX-Datei

Diese Wanderung ist etwa 12,5 km lang und führt häufig relativ steil auf- und abwärts. Die Markierung des Wendlandwegs ist auch hier normalerweise gut, lediglich an einigen Stellen muss man aufpassen wenn die Markierung anscheinend nach rechts oder links weist. Des öfteren ist dann jedoch gemeint, dass es geradeaus weitergeht. Leider ist hier an den Bäumen das aufwärts (für geradeaus) zeigende Richtungsdreieck selten vorhanden. In diesem Fall sollte man sich dann lieber an die Markierung E des Elb-Höhenwegs halten.