Torfhaus, Clausthaler Flutgraben, St. Andreasberg, am 7.9.2009


Pünktlich 6:26 Uhr fährt der Zug von Braunschweig Hbf nach Bad Harzburg ab. Er erreicht es pünktlich um 7:10 Uhr. Ebenso pünktlich um 7:20 Uhr fährt der Bus der Linie 820 vom Bahnhofsvorplatz ab in Richtung Braunlage. Um 7:40 Uhr erreicht er pünktlich die Haltestelle in Torfhaus, wo ich aussteige. In Fahrtrichtung des Busses wandere ich neben der B 4 etwa 200 Meter, bis rechts die L 504 nach Altenau abzweigt. Nun wandere ich auf dem breiten Fußpfad neben dieser, überquere den langgezogen unbefestigten Parkplatz abwärts. An dessen Ende folge ich dem breiten Waldweg 40 Meter nach rechts um dann links in den Fußpfad einzubiegen (Ausschilderung Wolfswarte 2,1 km und Markierung roter Querstrich). Auf Bohlenstegen werden mitunter kleine Gewässer und nasse Stellen überquert. Etwa 50 Meter hinter dem Wegweiser Wolfswarte 2,2 km (geradeaus) mündet der Pfad in einen schmalen Waldweg, dem ich nach halbrechts folge. Er wird mehr und mehr zum aufwärts führenden Fußpfad, der zuletzt zu L 504 nach Altenau führt. Hier wechsele ich die Markierung, nun folge ich dem blauen Dreieck. Ich überquere die Straße in einen Miniparkplatz, halte mich hier rechts und folge den geschotterten Fußpfad aufwärts etwa 150 Meter parallel zur Straße. Hier treffe ich auf den Clausthaler Flutgraben, den ich nicht überquere. Hier weist die Markierung und auch die Ausschilderung Sonnenberg nach links, andererseits steht hier auch ein Warnschild des Landes Niedersachsen, das empfiehlt einen anderen Weg zu benutzen! Ich folge dennoch dem Fußpfad nach links der am Clausthaler Flutgraben entlang führt. Geht man hier morgens, wie ich, dann empfiehlt es sich, auch bei Trockenheit, schnell trocknende Kleidung zu tragen, denn das Gras ist teilweise über 1,5 m hoch und begierig die Feuchtigkeit abzustreifen.    

2009/September/07_0001.jpgDer Wanderpfad am Clausthaler Flutgraben

Dank des Waldsterbens hat man vom Clausthaler Flutgraben aus eine sehr gute Sicht zum Broken mit seiner Bebauung und zum Wurmberg mit der Schanze. 

2009/September/07_0002.jpgEs stehen viele Baumleichen am Clausthaler Flutgraben (Waldsterben)

Ich folge dem Flutgraben bis zu einer eingezäunten auffälligen Ansammlung von Rastbänken. Hier verlasse ich ihn und folge den breiten Waldweg nach links abwärts zur Bundestraße 242. Ich überquere sie und folge danach der alten Straße nach rechts etwa 150 Meter, dann hört sie auf und es leitet ein grasiger Waldweg wiederum etwa 100 Meter weiter. Hier mündet er in einen asphaltierten Waldweg (ehemalige Straße), dem ich nun nach links (Markierung blaues Dreieck und Ausschilderung Schluft 3,5 km) abwärts folge. Zur Rechten begleitet mich dann bereits die sehr junge Sieber im Großen Sonnental. Hier sind noch viel reife Himbeeren zu finden. An einer Hütte überquert die alte Straße die Sieber um diese nach etwa 300 Metern wieder zu überqueren. Hier wechsele ich wieder die Markierung, jetzt wandere ich mit dem roten Andreaskreuz. Ich folge der Ausschilderung St. Andreasberg 5,8 km nach links in den etwas schmaleren, aber auch meist geteerte Waldweg (Fischbachstraße). Hier sind dann viele reife Brombeeren zu finden. Ich werde über den Fischbach geführt und folge danach geradeaus der Ausschilderung St. Andreasberg 4,0 km. Beim 5 armigen Wegestern verlasse ich den breiten Waldweg (Fischbachstraße) nach halbrechts in den grasigen Waldweg (Ausschilderung Fischschutzbachhütte 0,8 km) und wandere weiter aufwärts. Hier sind dann auch mal wieder hochstämmige, reife Blaubeeren zu finden. Der grasige Waldweg mündet in einen breiten Waldweg, dem ich nach links etwa 100 Meter folge, wo er dann wieder in die Fischbachstraße mündet. Diesem breiten Waldweg folge ich nun nach rechts (St. Andreasberg 2,6 km) an der Schutzhütte vorbei aufwärts. Etwa 100 Meter vor der Autostraße halte ich mich an der Kreuzung nach rechts und wandere nun mit der Markierung blauer Punkt auf dem leicht aufwärts führenden Waldweg bis zu einem Parkplatz an der L 519. Ich bleibe auf dieser Seite der Straße, gehe weiter auf dem Pfad/Grasweg. Auf der Höhe passiere ich Rastbänke, überquere das Sträßchen Auf der Kuppe geradeaus (Ausschilderung St. Andreasberg 1 km). Nun folge ich etwa 250 Meter diesem Weg neben der Straße abwärts, halte mich dann jedoch nach halbrechts und wandere auf dem Pfad am Weidezaun abwärts. Ich erreiche am Wendehammer die Straße Hoher Weg in St. Andreasberg und folge ihr abwärts bis zu ihrer Einmündung in die Straße An der Rolle. Ihr folge ich rechts abwärts etwa 40 Meter, schwenke dann halb links in den Gehweg ein, folge ihm, überquere nach links versetzt den Wendehammer der Schlesischen Straße. Zwischen Grundstücken abwärts bis zur Straße An der Skiwiese, der ich nach links folge bis ich an der Autostraße (Obere Grundstraße) rechts abwärts gehe (Ausschilderung Stadtmitte). Ich verlasse diese Straße nach links in die Schützenstraße, folge ihrem Rechtsschwenk und wandere weiter abwärts.

2009/September/07_0003.jpgDas Haus Schützenstraße 52 in St. Andreasberg trägt reichen Blumenschmuck

Die Schützenstraße wechselt ihren Namen in Dr.-Willi-Bergmannn-Straße, ich folge ihr, bis sie eine scharfe Linkskurve macht. Hier verlasse ich sie geradeaus in die Straße Am Glockenberg, der ich nun noch etwa 150 Meter zur Bushaltestelle  Am Glockenberg folge. Bis hierhin bin ich etwa 20 km gewandert und komme auch mit total trockenen Sachen, man denke nur an den Clausthaler Flutgraben, an. 
Pünktlich um 12:56 Uhr fährt hier der Kleinbus der Linie 840 nach Clausthal-Zellerfeld ab, ich habe dennoch genug Platz, da ich der einzige Mitfahrer bleibe. 5 Minuten zu früh erreicht er um 13:20 Uhr die Haltestelle Kronenplatz in Clausthal-Zellerfeld. Der Bus der Linie der Linie 830 fährt hier jedoch pünktlich um 13:26 Uhr ab nach Goslar ZOB ab. Er erreicht den ZOB in Goslar (am Bahnhof) auch etwas zu früh um 13:52 Uhr. Hier habe ich genug Zeit um die Gleisbauarbeiten im Bahnhof Goslar zu bewundern. Am Bahnsteig 3 werden die Gleise entfernt und auf dem Gleis am Bahnsteig 4 steht der Bauzug, auf dem die alten Schienenteile aufgeladen werden. Pünktlich um 14:08 Uhr fährt hier der Zug aus Halle in Richtung Hannover vom Bahnsteig 5 ab. Er erreicht um 14:18 pünktlich Salzgitter-Ringelheim, wo ich aussteige und dann mit der Regionalbahn, ebenfalls pünktlich um 14:29 Uhr nach Braunschweig abfahre. Der Zug erreicht Braunschweig Hbf um 14:51 Uhr ebenso pünktlich.