Goslar, Hahnenklee, Clausthal-Zellerfeld, am 3.6.2009


Pünktlich um 7:08 Uhr fährt die Regionalbahn im Braunschweiger Hauptbahnhof an, hält dann aber bereits nach etwa 20 Metern, da der Zugführer den eiligen Reisenden, der verspätet die Treppe hochstürmte, vermutlich bemerkt hat! Hab ich bisher noch nie erlebt, dass ein Zug wieder hält, weil jemand sich verspätet hatte. Dann jedoch fährt der Zug endgültig ab nach Goslar und erreicht es pünktlich um 7:54 Uhr. Aus dem Bahnhof tretend wende ich mich auf der Klubgartenstraße nach rechts und folge ihr bis zur Astfelder Straße. Wie üblich gibt es hier in Goslar keine Markierungen.
Links folge ich  nun der Astfelder Straße,  biege dann die nächste Straße (Claustorwall) rechts ein, folge dieser, überquere an der Ampelanlage den Nonnenweg geradeaus und folge dem Fußgängerweg aufwärts. Direkt am kleinen Teich vorbei, bleibt zur Rechten, dann führt der Fußweg 100 Meter weiter wieder zu der Teerstraße. Hier finde ich die Markierung roter Punkt und die Ausschilderung Hahnenklee 8,2 km. Ihr folge ich über die Straße in den Waldweg, ich gehe durch die Schranke. Etwa nach 30 Metern an der Gabelung halte ich mich auf dem breiteren, rechten, Weg. An der nächsten Gabelung geradeaus (Ausschilderung Hahnenklee 8,3 km und roter Punkt), der Weg führt aufwärts an Fischteichen vorbei,die ersten liegen rechts, die nächsten dann links vom Weg.

2009/Juni/03_0001.jpgBlick vom Steinberg auf Goslar

Am Spielplatz mit Schutzhütte am Steinberg quere ich einer schmalen Straße und folge der Ausschilderung Hahnenklee 6,6 km und der Markierung roter Punkt durch eine Schranke und folge dem breiten Hangweg (Oberer Klippenweg). Über die nächsten Kreuzungen, beziehungsweise Abzweigungen hinweg bleibe ich immer auf gleicher Höhe, folge also nie ab- oder aufwärts führenden Wegen, immer weiter der Markierung und der guten Ausschilderung folgend, jedoch insgesamt an Höhe verlierend.

2009/Juni/03_0002.jpgBlick vom Hangweg am Hessenkopf nach Norden über den Granestausee

Schließlich mündet er auf einen geteerten Waldweg, dem ich geradeaus, weiter mit Markierung und Ausschilderung Hahnenklee 3,0 km, nun wieder steigend, folge. Gut 1 km vor Hahnenklee verliert der Weg seine Teerdecke, an der Gabelung danach geht es geradeaus weiter aufwärts (Hahnenklee 0,9 km), nun kräftig steigend. 300 Meter weiter, an der nächsten Gabelung halte ich mich rechts (Hahnenklee 0,6 km, roter Punkt) auf dem Hangweg leicht ab- und aufwärts. Bei einem kleinen Teich wird der Weg zum Fußpfad und führt nun wieder etwas steiler aufwärts bis er 100 Meter vor der Talstation der Bocksbergseilbahn auf einen Weg mündet. Hier zeigt die Markierung nach rechts zur Talstation. Hier, in Hahnenklee,  biege ich links in die Rathausstraße ein, überquere den Paul-Linke-Platz und folge der Rathausstraße weiter aufwärts zur Stabkirche (Holzkirche).

2009/Juni/03_0003.jpgDie Stabkirche (vollständig aus Holz) in Hahnenklee

Nun folge ich an ihr vorbei dem Prof.-Mohrmann-Weg aufwärts, Markierung roter Punkt und Ausschilderung Zellerfeld über Stangenberg 4,9 km). Am letzten Haus wird die kleine Straße zum geteerten Fuß-/Radweg. 80 Meter weiter, an der Gabelung, wird der Teer nach halblinks verlassen. Weiterhin als Fuß-/Radweg und mit gleiche Ausschilderung führt er abwärts zum Ortsteil Bockswiese, wo die Wiesenstraße berührt wird. Die Markierung führt weiter geradeaus auf dem Fußweg abwärts an einer Wassertretstelle vorbei.

2009/Juni/03_0004.jpgDie sehr schön gestaltete Wassertretstelle bei Hahnenklee-Bockswiese

Bei einer pompösen Rastbank gabelt sich der Weg, ich folge ihm nach rechts über den Damm des Teiches zu einer Straße mit Namen Grabenweg. Hier führen Ausschilderung und Markierung auf ihr rechts abwärts. Bei einer Parkanlage zur Rechten folge ich der nach links aufwärts weisenden Ausschilderung, die auf dem Wäschenbrink, auch über Stufen, aufwärts führt zum Steigerstieg. Dieser Straße folge ich und der Markierung, nach links aufwärts zur Ortende an der Autostraße. Die Ausschilderung Zellerfeld über Stangenberg 3,2 km und die Markierung roter Punkt lassen mich die Autostraße in einen Waldweg überqueren, der zum Stangenberg aufwärts führt. Hier wird die Kreuzung geradeaus überquert, (Zellerfeld 2,8 km) die Hochspannungsleitung wird abwärts auf dem breiten Waldweg unterquert. Am Oberen Spiegelteich wird ein breiter Waldweg überquert, die Markierung zeigt geradeaus in einen Pfad, der bereits nach 30 Metern in eine breiten Weg mündet, der einen Graben kreuzt (Ausschilderung Zellerfeld 1,7 km).
Hier habe ich mich dann verleiten lassen dem breiten Weg zu folgen und nicht genau aufgepasst. Erst als ich etwa 10 Minuten später unten rechts einen Teich durch die Bäume schimmern sah, schwante mir, dass ich falsch war. Also zurück bis zum Graben! 
Hier stellte ich fest, dass etwa 10 Meter hinter dem Graben links ein schmalerer Weg (im Rechtsbogen des breiten Weges) sehr steil aufwärts führt. An diesem ist sogar die Markierung roter Punkt vorhanden, hatte ich übersehen, jedoch keine Ausschilderung. Er führt weiter aufwärts, aus dem Wald hinaus und dann als Grasweg mit einer Baumreihe gesäumt über die Wiesen bis sich der Weg eine Teerdecke zulegt und in gleicher Richtung zu den Windrädern auf der Bockswieser Höhe führt. Von hier dann abwärts zum Ortsrand des Ortsteiles Zellerfeld. Der Ort wird auf der Straße Bockswieser Höhe erreicht. Die Straße Hoher Weg wird geradeaus in die Treuerstraße überquert, anschließend wird auf ihr dann auch noch die Spiegelthaler Straße und die Bäckerstraße überquert. Der Bornhardstraße jedoch folge ich nach links bis zur Goslarschen Straße, der ich dann rechts abwärts folge.

2009/Juni/03_0005.jpgAm Haus der Marinekameradschaft in Clausthal-Zellerfeld, Ecke Borrnhardstraße–Goslarsche Straße, gibt es sowohl einen Fahnenmast mit Anker, als auch ein Glockenspiel mit einer bergmännischen Fahrkunst

Wo sie ihren Namen in Telemannstraße ändern halte ich mich nach etwa 20 Metern rechts auf dem Fußweg abwärts zum Gebäude des ehemaligen Bahnhofs. Nun folge ich der Bahnhofstraße nach links noch etwa 100 Meter zum ZOB in Clausthal-Zellerfeld. Bis hierhin bin ich mit dem Suchen am Oberen Spiegelteich etwa 18 km gewandert, ohne wäre es wohl etwa 16,5 km gewesen.
Um 13:13 Uhr fährt der Bus der Linie 830 pünktlich über Hahnenklee nach Goslar ab. Wie üblich erreicht er etwas (2 Minuten) zu früh den ZOB am Bahnhof Goslar. Pünktlich jedoch fährt der Zug aus Halle um 14:08 Uhr Richtung Hannover ab und erreicht Salzgitter-Ringelheim ebenso pünktlich um 14:19 Uhr. Ebenfalls sehr pünktlich fährt hier im 14:29 Uhr die Regionalbahn aus Herzberg nach Braunschweig ab, wo der Hauptbahnhof um 14:51 Uhr erreicht wird.