Münchehof, Lautenthal, Hahnenklee, am 27.5.2009


Pünktlich um 7:04 Uhr fährt die Regionalbahn vom Braunschweiger Hauptbahnhof ab in Richtung Herzberg. Um 7:52 Uhr (2 Minuten verspätet) erreicht er Münchehof, wo ich aussteige. Wieder überquere auf der Straße die Gleise nach links um mich diesmal sofort nach links zu wenden (Ausschilderung Seesen 7,9 km, Markierung rotes Dreieck) und der Sautalstraße zu folgen. Sie führt nach dem Rechtsbogen in östlicher Richtung aus dem Ort heraus, etwa 250 Meter noch unbefestigt in die Waldecke. Etwa 150 Meter weiter verlasse ich die Markierung (biegt links ab) und wandere nun geradeaus unmarkiert, aber Ausschilderung Grüner Platz 4,4 km, ansteigend auf dem breiten Waldweg weiter bis ins Sautal hinein, wobei ich eine Hochspannungsleitung unterquere. Hier überquere ich den Bach, lasse den ersten, abwärts führenden Weg nach rechts aus, und halte mich danach an der Gabelung rechts auf dem etwas schmaleren aufwärts führenden Hangweg. Auf einem Stein steht der Name des Weges: 10% Weg. Er schlängelt sich am Hang entlang aufwärts. Nachdem er dann etwa 200 Meter in gleicher Höhe geblieben ist kommt von links oben die Markierung gelbes Dreieck auf den breiten Weg und führt weiter bis zum Grünen Platz, wobei nochmals die Hochspannungsleitung unterquert wird.  

2009/Mai/27_0001.jpgBlick vom Hangweg, etwa 1 km vor dem Grünen Platz nach Westen

Direkt am Stein der den Namen des Platzes nennt, verlasse ich die Markierung und biege links ab in den breiten Weg (als einziger Weg nicht ausgeschildert oder markiert) der aufwärts führt. Nach 200 Metern gibt es an der Weggabelung wieder eine Ausschilderung. Ich folge der Ausschilderung Lautenthal über Bierweg 5,1 km links aufwärts. Nach 200 Metern ist ein Sattel erreicht, hier folge ich leicht rechts dem breiten Weg (Ausschilderung Lautenthal 4,9 km). Die Hochspannungsleitung wird zum dritten mal unterquert, kurz danach gabelt sich der Weg dort, wo er einen Bach überquert. Ich nutze die linke Möglichkeit (Ausschilderung Kurhaus Lautenthal 3,3 km), wieder leicht aufwärts. Nach etwa 2 km zeigt halbrechts eine Ausschilderung Abstieg nach Lautenthal 1,2 km in einen schmalen Weg. Ihm folge ich abwärts zu den ersten Häusern von Lautenthal. Ich überschreite das Sträßchen geradeaus und wandere auf dem ausgewiesenen Fußweg oberhalb der Bismarckpromenade entlang bis zur Straße Am Bromberg. Dieser folge ich rechts abwärts, halte mich an der Querstraße (Am Kurpark) links und überquere dann rechts auf der Brücke die Innerste. Auf der Durchgangsstraße (Wildemanner Straße) gehe ich etwa 150 Meter nach rechts, bis zum Bergbaumuseum Lautenthals Glück.
Hier gehe ich zum Eingang und frage dort an der Kasse ganz blauäugig, ob nicht hier ein Weg auf den Berg hoch gehen würde. "Doch" wird mir erklärt und der auf den Pfad neben dem Stollenmund in etwa 20 Metern Entfernung gezeigt. Nach meiner schüchternen weiteren Frage, ob ich dort durchgehen dürfte, wird mir dass gestattet, ohne Eintritt zu zahlen. Zuerst in Serpentienen, dann auf dem Hangpfad passiere ich schließlich das (offene) Tor im Zaun des Museumsgeländes. Etwa 100 Meter weiter zeigt eine Ausschilderung mit den unterschiedlichsten Zielen, darunter auch Hahnenklee, scharf nach rechts und leitet über Stufen aufwärts.

2009/Mai/27_0002.jpgBlick auf Lautenthal, aus der Nähe des Sendemastes unterhalb des Maaßener Gaipel

Am Funkmast der Post gehe ich links auf dem Hangweg aufwärts (Berg bleibt rechts). Bereits nach 150 Metern werde ich bei einem Graben auf einen breiten Weg geführt, dem ich 50 Meter nach rechts folge, um dann links aufwärts mit der Ausschilderung Bockswiese 4,3 km und der Markierung gelbes Dreieck auf dem schmalen Waldweg aufwärts zu steigen. Beide Richtschachter Gräben werden überquert und ich gelange neben der Gaststätte zum Maaßener Gaipel.

2009/Mai/27_0003.jpgNachbau einer Fahrkunst mit Wasserradantrieb und Kraftübertragung am Maaßener Gaipel

 Hier ist der Nachbau einer Fahrkunst inklusive Wasserradantrieb und Kraftübertragung der Oberharzer Bergleute zu sehen.

2009/Mai/27_0004.jpgNachbau einer Fahrkunst, so konnten die Bergleute relativ ausgeruht zur Arbeit und auch wieder zurück, am Maaßener Gaipel

Hinter diesem Nachbau überquere ich den breiten Weg und steige auf dem Hangpfad (Ausschilderung Elsa's Blick und Hahnenklee) aufwärts, bis ich auf einen breiten Weg gelange.

2009/Mai/27_0005.jpgBierstollen am Maaßener Gaipel bei Lautenthal

Diesem folge ich links aufwärts, er gabelt sich nach etwa 300 Metern, nun folge ich der Ausschilderung Hahnenklee, Markierung roter Punkt im Dreieck, nach rechts bis Hahnenklee. Auf der Höhe, etwa 50 Meter vor der Autostraße, biege ich rechts in den schmalen Waldweg ein (Ausschilderung Hahnenklee 2,0 km). Der Pfad quert einen breiten Weg und führt weiter in der Nähe der Straße entlang, bis er dann in der Linkskurve der Straße direkt neben ihr verläuft, sie dann jedoch nach halbrechts abwärts wieder verlässt. Etwa 250 Meter weiter überquere ich einen breiten Weg geradeaus (Ausschilderung Hahnenklee 1,5 km) um danach nochmals einen breiten Weg geradeaus zu überqueren, in einen schmaleren Waldweg der dann am Kuttelbacher Teich auf die Straße führt. Neben ihr wird der Damm überquert.
Sofort bei Beginn der Rechtskurve der Straße biege ich links ab in den Waldweg (Ausschilderung Hahnenklee 1,0 km). Zuerst begleitet mich der Kuttelbacher Teich noch zur Linken, dann zeigt die Ausschilderung am Kranicher Graben nach rechts und führt aus dem Wald zum Kranicher Teich, der zur Rechten bleibt.

2009/Mai/27_0006.jpgDer Kranicher Teich in Hahnenklee

Durch den Kurpark gelange ich zum Kurhaus und zur Bushaltestelle Kurhaus in Hahnenklee. Die Wanderung ist etwa 16,5 km lang gewesen. Um 12:30 Uhr komme ich der Bushaltestelle an, um 12:32 Uhr fährt hier pünktlich der Bus die Linie 830 nach Goslar zum ZOB vor dem Bahnhof ab. Um 12:54 Uhr erreicht er den ZOB, also 2 Minuten zu früh, so dass ich genug Zeit habe den Zug aus Halle nach Hannover zu erreichen, der zwar pünktlich ankommt, jedoch 2 Minuten zu spät, also 13:02 Uhr abfährt und so auch erst ebenso verspätet in Salzgitter-Ringelheim um 13:15 Uhr ankommt. Hier verlasse ich den Zug und fahre, ebenfalls verspätet (3 Minuten) um 13:32 Uhr mit dem Zug aus Herzberg nach Braunschweig ab. Er erreicht den Hauptbahnhof 2 Minuten zu spät, um 13:53 Uhr.