Ilsenburg, Zeterklippen, Brocken, am 11.5.2009


Um 6:26 Uhr fährt die Regionalbahn vom Braunschweiger Hauptbahnhof ab in Richtung Bad Harzburg. Pünktlich um 7:01 Uhr erreicht der Zug den Bahnhof Vienenburg. Am gegenüberliegenden Gleis am gleichen Bahnsteig steht bereits der Harz-Elbe-Express (HEX) Richtung Halle. Dieser fährt um 7:07 Uhr pünktlich ab und erreicht Ilsenburg ebenso pünktlich um 7:20 Uhr.
Aus dem Bahnhof treten halte ich mich auf der Straße nach links, um aber bereits nach gut 100 Metern rechts in den Fußweg einzubiegen, der neben einem kleinen Bach entlang führt.

2009/Mai/11_0001.jpgKleingartenidylle mit Minihäusern in Ilsenburg zwischen Karl–Marx–Straße und Faktoreistraße

Die Faktoreistraße wird geradeaus überquert in die Kroatenstraße. Dieser folge ich bis zum Marktplatz. Hier folge ich geradeaus der Rudolf-Breitscheid-Straße, dann weiter geradeaus auf der Mühlenstraße  bis zum Blochauer Platz. Hier sind eine Reihe von Wanderzeichen und Wanderzielen ausgeschildert. Hier halte ich mich zur Ilse hinab und dann zwischen Fluss und Straße an der Ilse aufwärts, wechsle dann jedoch die Uferseite (Neuer Ilse-Ufer-Weg) und treffe an der Prinzess Ilse-Quelle wieder auf die Straße, der ich nun links, aufwärts folge. Nach etwa 200 Metern biege ich links in den Zufahrtsweg zur Gasstätte Ilsenstein, einen breiter Waldweg, der am Hang aufwärts führt. Ab der Kehre mit Schutzhütte wird es etwas flacher und der roter Punkt führt nun in südwestlicher Richtung zum Ilsenstein.

2009/Mai/11_0002.jpgDas Gipfelkreuz auf dem Ilsenstein

Nach dessen ausgiebiger Besichtigung geht es weiter auf dem breiten Waldweg aufwärts, den ich jedoch nach etwa 150 Metern rechts auf einen Hangpfad verlasse. Nach der Überquerung eines Minigewässers wird der Pfad zu einen schmalen Waldweg, führt an der Paternosterklippe vorbei weiter aufwärts bis zur Wanderbushaltestelle Gasthaus Plessenburg. Hier folge ich der breiten, unbefestigten Waldstraße am Gasthaus vorbei und halte mich an der Gabelung vor dem Forsthaus Plessenburg rechts und gehe zwischen Forsthaus und Gasthaus hindurch. Hier folge ich geradeaus weiter dem roten Punkt (Ausschilderung Große Zeterklippe 6,9 km) aufwärts. Am Querweg nach etwa 1 km halte ich mich links, nach 500 Metern an der Kreuzung geradeaus (Große Zeterklippe 5,4 km). Hinter der Schutzhütte gabelt sich der Weg, ich nehme den rechten Zweig (Große Zeterklippe 4,2 km) mit der Markierung roter Querstrich.
Am 5 armigen Molkenhausstern mit Schutzhütte halte ich mich halbrechts (Große Zeterklippe 2,5 km) und wandere weiter aufwärts. Nach 400 Metern folge ich dem breiten, nach rechts schwenkenden Weg, nicht geradeaus auf dem schmalen Waldweg. Leider fehlt hier sowohl eine Ausschilderung zu den Zeterklippen, als auch jede Markierung. Es geht nun etwa 800 Meter in nordwestlicher Richtung bis zur Untere Zeterklippe mit Schutzhütte. Hier biegt der Weg dann wieder in die südöstliche Richtung ein. 700 Meter hinter der Unteren Zeterklippe, am Hochsitz, zeigt dann wieder eine Ausschilderung (Große Zeterklippe 0,5 km) rechts in einen anspruchsvollen Fußpfad, felsig, garsig , wurzelig, teilweise mit alten Bohlen. Bei anscheinenden Pfadgabelungen nutze ich stets die etwas deutlichere, rechts Möglichkeit und steige so auf zu der Großen Zeterklippe. Über Felsblöcke und durch hohe Blaubeersträucher kann man sich den Weg bahnen zur Leiter auf die Klippe.

2009/Mai/11_0003.jpgBlick von der Großen Zeterklippe zum Brocken

Zwischen Klippe und Stempelbox geht es weiter, nun abwärts auf dem grasigen Pfad, dieser wird deutlicher, wird später zum schmalen Waldweg. 400 Meter ab der Klippe schwenke ich, immer noch dem roten Querstrich folgend, nach rechts (Ausschilderung Drei Annen Hohne, Brockenstraße) und folge nun diesem Grasweg abwärts, der kurzzeitig über Bohlenstege sehr nasse Stellen umgeht. Am nächsten Querweg ist nach rechts der Brocken mit 4,9 km ausgeschildert. Ich folge der Ausschilderung nach rechts abwärts und komme nach etwa 400 Metern zu einem breiten Querweg, wo der Brocken nach links mit 5 km ausgeschildert ist. Hier gehe ich also nun nach links und folge dem breiten Weg aufwärts zum Brockenbett, wo ich auf die Brockenstraße treffe.
Nun habe ich von hier aus keine andere Möglichkeit mehr als auf den Brockenstraße nach rechts aufwärts zu gehen, wenn ich auf den Brocken möchte, alles andere ist Gesperrt zum Schutz der Natur. Bis zum Bahnhof Brocken bin ich etwa 19 km gewandert und bin dabei über 1000 Höhenmeter gestiegen.
Der Schmalspurdampfzug der HSB fährt hier pünktlich um 13:14 Uhr ab und erreicht nach mehreren längeren Zwischenaufenthalten um 15:03 Uhr den Endbahnhof Werningerode. Hier fährt dann um 15:17 Uhr ebenso pünktlich der Regionalexpress der DB Richtung Hannover ab. Zwar könnte ich in Vienenburg bereits umsteigen in einen Zug Richtung Braunschweig, müsste aber dort über eine halbe Stunde warten. Deshalb fahre ich bis Salzgitter-Ringelheim, das der Zug um 16:22 Uhr leicht verspätet erreicht, da er vor einer automatischen Schranke halten musst, weil diese halt nicht funktionierte.
Um 16:31 Uhr, also 2 Minuten verspätet, fährt hier der Zug der DB nach Braunschweig ab, das pünktlich um 16:51 Uhr erreicht wird, also immerhin noch 4 Minuten bevor der Zug aus Vienenburg gekommen wäre.