Ilsenburg, Ernstburg, Ekertal, am 19.4.2010


In Ilsenburg parke ich in der Kastanienallee in der Nähe der einmündenden Straße Suental. Ich folge der Straße Suental zum Trafohäuschen am Waldrand. Hier finde ich die Ausschilderung Ernstburg 6 km und die Markierung grünes Quadrat, so dass ich der Straße noch etwa 150 Meter folge und verlasse sie dann in der Rechtskurve nach links (Ernstburg 5,3 km, grünes Quadrat). Der Waldweg führt neben einem Bachlauf aufwärts, ändert sich manchmal zu einem Fußpfad, der jedoch bis kurz vor der Rockensteinklippe direkt neben dem Bach im Suental in südwestlicher Richtung leicht ansteigt.

2010/April/19_0001.jpgIn der Nähe der Rockensteinklippe hat ein Sturm ausgerechnet auf dem Kamm Bäume stehen lassen

Erst beim sehr steilen Aufstieg zur Rockensteinklippe verlässt der Fußpfad den Bach und führt, teilweise geländergesichert und über Stufen,  auf die Höhe der Klippe. 

2010/April/19_0002.jpgDie Rockensteinklippe am Ende des Suentals

Wenige Meter nach Passieren der Rockensteinklippe wird der Bach überquert und ich gelange zum direkt dahinter verlaufenden breiten Querweg (Schutzhütte). Dem Waldweg folge ich nach links (Ernstburg 3,4 km, grünes Quadrat) in etwa gleichbleibender Höhe bis er in einen ebenfalls breiten Querweg mündet. Hier folge ich der Weg nach rechts (Ernstburg 2,3 km, grünes Quadrat), nun wieder aufwärts und über die Höhe. Die nächste, etwas versetzte Waldwegkreuzung überquere ich geradeaus (Ernstburg 2,0 km, grünes Quadrat) und es geht wieder über eine Höhe. Einige links und rechts im Wald liegende Felsformationen, darunter auch der Kauschietenstein oder Kuhpladderstein, werden passiert. Bei der Weggabelung auf einer Kahlschlaglichtung halte ich mich rechts, gehe also eigentlich geradeaus (Ernstburg 1,2 km, grünes Quadrat) und wandere wieder über eine Höhe. Etwa 400 Meter hinter der Höhe trifft der breite Waldweg auf die Betonplatten eines ehemaligen Kolonnenweges. Hier stand auf der Lichtung mal eine Jagdhütte, die Ernstburg genannt wurde. Ich folge dem Betonplattenweg bis zum Ende der Lichtung zur Linken mit Blick auf den noch schneebedeckten Brocken. Hier weist die Ausschilderung Ekertal 1,7 km und die Markierung grünes Quadrat nach rechts. Ich folge beiden und wandere nun auf dem Waldweg abwärts, neben dem ein kleiner Bach verläuft. Schließlich wird auf einem Holzsteg der Bach überquert, nun führt nur noch ein Fußpfad weiter abwärts, überquert erneut den Bach und führt weiter abwärts, ehe er im Ekertal in einen breiten Querweg mündet. Diesem Waldweg folge ich nun rechts der Eker (Ausschilderung Ilsenburg 6,5 km) abwärts.

2010/April/19_0003.jpgDieser alte Baumstamm wird anscheinend des öfteren als Steg über die Eker genutzt

Bei den Resten der Ruine Ahlsburg führt der breite Weg auf einer Brücke über die Eker nach Niedersachen und dann geht es dort weiter an der Eker abwärts. Ich gelange zu einem Industriebetrieb mitten im Ekertal, wo ich die Eker, nun wieder nach Sachen-Anhalt überquere und dem breiten Weg weiter an der Eker abwärts folge. Ich passiere eine, zur Linken liegende, mittelalterliche Schlackenhalde (freie Fläche) und wandere auf dem breiten Weg weiter, nun nur noch leicht, abwärts. Schließlich stoße ich an der großen freien Fläche der ehemaligen Kuranlage Jungborn (1964 abgerissen) auf einen breiten Querweg, auf dem der Europäische Fernwanderweg 11 mit dem Andreaskreuz ausgeschildert ist und folge ihm nach rechts (Ausschilderung Ilsenburg 2,5 km). Dieser breite Weg ist teilweise asphaltiert, teilweise geschottert. Auf der Kuppe mündet ein von rechts kommender ehemaliger Kolonnenweg auf diesen Waldweg. Ich wandere geradeaus weiter (Ilsenburg 1,1 km). An der nächsten Gabelung halte ich mich geradeaus (Ilsenburg 0,9 km), nutze also die rechte Möglichkeit und folge dem (nun) Hangweg mit der Markierung Andreaskreuz bis zum Waldrand bei einem Kleingartengelände von Ilsenburg. Der Weg führt geradeaus weiter am Kleingartengelände entlang. Es ist bereits die Kastanienallee, der ich nun weiter durch das Wohngebiet folge bin in die Nähe der einmündenden Straße Suental.   
Diese Wanderung war etwa 16 km lang. Meistens führte sie auf unbefestigten Wegen und Pfaden entlang auf denen oft das Rauschen oder Plätschern von Wasser zu hören war.