Altenau, Sperberhaier Dammhaus, Stieglitzecke, am 9.11.2009


In der Nähe der Bushaltestelle Altenau Am Glockenberg verlasse ich Altenau auf der Straße Auf der Rose (B 498 nach Dammhaus) und biege sofort hinter dem Ortsausgangsschild links in den breiten Waldweg ein und parke dort auf dem großen Naturparkplatz. Bereits nach 50 Metern (von der Straße aus gerechnet) schwenkt die Markierung Andreaskreuz des Europäischen Fernwanderwegs E 6 halblinks in einen Pfad oder schmalen Grasweg ein. Ich folge der Markierung aufwärts und erreiche den Dammgraben oberhalb des Grabenhauses. Hier verlasse ich die Markierung Andreaskreuz und folge nun vor dem Graben rechts dem Fußweg/pfad auf dem Damm des Grabens (Ausschilderung Dammhaus 4,5 km und Markierung Hexenstieg). Immer wieder werden auf Tafeln Erklärungen zum Oberharzer Wasserregal abgegeben. Etwa, dass die Bergleute des Harzes dafür insgesamt 110 Teichen, über 500 km Wassergräben (wie den Dammgraben) und 30 km unterirdische Wasserläufe künstlich anlegten, um ihre Bergwerke im Mittelalter betreiben zu können. Von den Teichen sind heute noch etwa die Hälfte vorhanden und auf etwa 70 km werden die künstlichen Gräben noch intakt gehalten.  

2009/November/09_0001.jpgLinks die Fassung des Großen Gerlachsbach, rechts der Ausfluß der etwa 3 Meter höher sprudelnden Eisenquelle

Nach etwa 2,5 km am Dammgraben entlang weist dann die Markierung rechts auf den breiten Waldweg (Ausschilderung Dammhaus 2,1 km). Ich folge ihr die etwa 150 Meter bis zur Bundsstraße, die ich geradeaus in den Fußpfad überquere (Ausschilderung Dammhaus 2,0 km direkt vor der Straße und Ausschilderung Dammhaus 1,6 km direkt nach der Straße). Schließlich mündet der Pfad auf einen breiten Waldweg, dem ich mehr geradeaus als links aufwärts folge (Ausschilderung Dammhaus 0,8 km). Bereits nach 200 Metern verlasse ich diesen Waldweg wieder nach rechts in einen Fußpfad (Ausschilderung Dammhaus 0,5 km). Kurz nachdem das Gewässer in einem Rohr verschwindet leitet der Pfad auf einen Waldweg, dem ich geradeaus folge bis er neben dem Sperberhaier Dammhaus auf die  Bundesstraße trifft. Ich überquere sie, das Gasthaus bleibt zur Rechten, und gehe auf dem Fußpfad Richtung Riefensbeek mit der Markierung grünes Dreieck weiter. Der Pfad mündet gegenüber der Einmündung der B 498 von Altenau in die B 242 auf einem (möglichen) Naturparkplatz. Ich folge der B 242 in Richtung Braunlage etwa 70 Meter, dann verlasse ich sie nach rechts in den breiten Waldweg. Etwa 80 Meter weiter gehe ich wenige Meter nach links und halte mich direkt vor dem Morgenbrodsthaler Graben rechts und folge nun diesem Graben (Ausschilderung Großes Wehr 3,? km) auf der Grabenbrust. Auch an diesem Graben sind viele Erklärungstafeln (unter anderem auch zu Grabenbrust) zu finden.
Am Großen Wehr, Zusammenfluß des Morgenbrodsthaler Baches und der Großen Söse,  verlasse ich den Graben und steige links den Fußpfad aufwärts, stoße nach gut 20 Metern auf einen betonierten Waldweg, den ich etwa 7 Meter nach rechts versetzt überquere (Ausschilderung Stieglitzecke 1,2 km und Markierung blauer Querstrich) und dem Fußpfad steil aufwärts über Steine und Wurzeln folge. Neben einem Blockmeer überquere ich einen breiten Waldweg geradeaus (Ausschilderung Stieglitzecke 1,1 km direkt vor dem Waldweg und Ausschilderung Stieglitzecke 0,6 km direkt nach dem Waldweg) und steige auf dem Fußpfad direkt neben einer Sitzbank weiter aufwärts. Am Sösestein macht der Pfad eine Linkskurve (Ausschilderung Hammersteinklippe 0,3 km). Ein schmaler Waldweg wird geradeaus überquert (Ausschilderung Stieglitzecke 0,3 km). Etwa 100 Meter weiter mündet dieser Fußpfad in einen etwas breiteren Weg, dem ich halbrechts aufwärts weiter folge auf die Höhe, dann am Hang entlang durch eine Senke und wieder ansteigend bis zum Parkplatz Stieglitzecke an der B 242.
Auf dem Parkplatz folge ich links abwärts der Bundestraße bis zum Ende des Parkplatzes. Nun noch etwa 100 Meter auf dem Fußpfad neben der B 242 weiter abwärts bis hinter das Schild Nationalpark Harz. Hier überquere ich die Bundesstraße und wandere auf dem breiten Waldweg (obwohl dies dann der E 6 ist ist kein Andreaskreuz sichtbar) abwärts. Nach etwa 1 km verlasse ich diesen Waldweg, in der Nähe der Branderklippe, nach links in einen ebenfalls breiten Waldweg (Ausschilderung Altenau 3 km und nun auch die Markierung Andreaskreuz) und folge diesem abwärts. Der Weg mündet in einen breiten Querweg ein, den ich geradeaus in einen Fußpfad (Andreaskreuz) überquere und weiter abwärts gehe. Der Graspfad mündet etwa 100 Meter vor dem (bekannten) Dammgraben wieder auf den breiten Weg. Auf ihm überquere ich dann den Dammgraben und folge diesmal (ohne Andreaskreuz) , zur "Abwechslung" dem breiten Weg abwärts bis zum Parkplatz vor der B 498 am Ortseingang von Altenau.
Es hat die letzten etwa 90 Minuten leicht geregnet, aber das hat mich nicht weiter gestört. Die Wanderung war gut 16 km lang.